Deutsch

Wir Un­garn es­sen gern. Un­se­re Tel­ler sind me­ist bis zum Rand ge­füllt, um dann hin und wi­e­der re­u­mü­tig ei­ne Schlank­he­its­kur zu ab­sol­vi­e­ren. Aber wer kann schon un­se­rer wür­zi­gen, ab­wechs­lungs­re­i­chen Ha­us­ma­cher­kost wi­e­ders­te­hen? Sche­in­bar nur we­ni­ge. Wir sind zwar ein kle­i­nes Land, un­se­re Kü­che aber zählt zu den bes­ten Kü­chen der Welt. Und da­bei kennt man im all­ge­me­i­nen nur die schar­fen Spe­i­sen mit Pap­ri­ka und die Gu­lasch­sup­pe. Al­le Re­gi­o­nen ha­ben je­doch ih­re Spe­zi­a­li­tä­ten. In der Um­ge­bung des war­men Ba­la­ton fin­det man vor al­lem Fisch­ge­rich­te, in der Ti­e­fe­be­ne Pör­költ, Kar­tof­fels­pe­i­sen und Gu­lasch­sup­pen, im wald­re­i­chen Nor­dun­garn ha­ben die Wild­ge­rich­te Vor­rang, die Lis­te könn­te be­li­e­big fort­ge­setzt wer­den.
Al­le­in mit den Ka­lo­ri­en wird nicht ges­part, ob­wohl wir spar­sam ko­chen, denn wir ver­wen­den im all­ge­me­i­nen die Zu­ta­ten der Sa­i­son, und es wird nichts weg­ge­wor­fen. Das Er­geb­nis ist ei­ne gan­ze Re­i­he von köst­li­chen Lec­ker­bis­sen. Das ist aber ke­in Zu­fall, denn als Er­be ei­ner be­weg­ten his­to­ris­chen Ver­gan­gen-­he­it ze­igt die Kü­che al­tun­ga­ris­che, tür­kis­che, ita­li­e­nis­che und durch den Wi­e­ner Hof fran­zö­sis­che Einf­lüs­se. Die Re­zep­te wur­den kon­ti­nu­i­er­lich gesch­lif­fen, so bli­e­ben sie uns er­hal­ten.
Di­e­se Zusammenstellung stellt ei­ne Aus­wahl un­ga­ris­cher Spe­i­sen so­wie sol­cher mit re­gi­o­na­lem Cha­rak­ter dar. Al­le ha­be ich selbst oft ge­kocht und wer­de sie hof­fent­lich we­i­ter­hin, mit Ih­nen zu­sam­men, zu­be­re­i­ten.

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